PreSonus StudioLive™ 32.4.2AI

Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 3.999,00 €

StudioLive AI Mixer Bedienungsanleitung

Kompakter 32-Kanal-Digitalmixer mit 4 Subgruppen, 14 Monitorwegen, integriertem 48x34 FireWire-Audio-Interface (S800), 4 DSP-Mastereffekten sowie Ethernet-Port und USB-WLAN-Stick zur direkten Drahtlos-Fernsteuerung über ein iPad®. Dank seiner Fülle an unmittelbar zugänglich und eindeutig zugeordneten Tastern und Reglern bietet das StudioLive 32.4.2AI einen unschlagbarem Bedienkomfort: das kleine Display benötigt man lediglich für generelle Konfigurationen und zum Programmieren der Effekte

PreSonus StudioLive 32.4.2 - Kompakter 32-Kanal-Digitalmixer mit 4 Subgruppen...EINGÄNGE/AUSGÄNGE - PreSonus StudioLive 32.4.2PreSonus StudioLive 32.4.2 - 79 Menü-Szenespeicher mit Load/Save/Recall...

Eingänge: 32x Mikrofon (XLR) mit separat schaltbarer 48-V-Phantomspeisung, 32x Line (Klinke, symmetrisch), 32x Analog-Insert (Klinke, TRS Send/Return), Tape (2x Cinch L/R), 2x Stereo-Aux (Klinke L/R), Talkback-Mikrofon (XLR) mit Phantomspeisung.

Ausgänge: 3x XLR (Summe L/R, Monosumme), 22x symmetrische Klinke (Main L/R, 14x Aux/Monitor, 4x Subgruppe mit programmierbaren Delay-Lines, Control Room L/R), Tape (2x Cinch), Kopfhörer (Stereoklinke), S/PDIF (koaxial) plus 32 analoge, symmetrische Direktausgänge (4x D-Sub-25).

33 ultra-rauscharme XMAX™ Class-A-Preamps (auch im Talkback-Mic-Eingang), hochauflösende Burr-Brown-Digitalwandler mit 118 dB Dynamikumfang, interne Signalverarbeitung mit 32-Bit-Fließkomma, JetPLL™-Jitter-Reduktion, Digitalwandlung mit 24 Bit und 44,1 bzw. 48 kHz.

Phasenschalter, Hochpassfilter mit regelbarer Eckfrequenz, vollparametrischer Kompressor, Limiter mit Threshold-Regler, Noise Gate mit Attack-, Threshold- und Key-Filter-Regler plus Side-Chain-Funktion, vollparametrischer 4-Band-EQ mit Master-Bypass-Taster, Panpot mit eigener LED-Kette – und der A/B-Taster zum Anwählen der gewünschten Belegung, 50 professionelle Fat-Channel-Presets und 49 Fat-Channel-User-Speicher mit Save/Load/Copy.

79 Menü-Szenespeicher mit Load/Save/Recall, 4 programmierbare DSP-Mastereffekte (2x Reverb, 2x Delay) mit 50 editierbaren Presets, weiteren 98 User-Speichern und TAP-Taster zur musikalischen Delay-Einstellung in Echtzeit, sechzehn 31-Band-Grafik-EQs für die Summe und die 14 Monitorwege, programmierbare Stereo-Delay-Lines für die Subgruppen-Ausgänge, 37 hochwertige 100-mm-Fader, 32 Kanal-LED-Ketten, 8 Master-LED-Ketten, 6 programmierbare Mute-Gruppen mit All On/All Off sowie 6 „Mix Scene“-Speicher zum unmittelbaren Ablegen und Aufrufen von Pultkonfigurationen – jeweils mit eigenen Hardware-Tastern.

Maße: 80,21 x 54,13 x 17,82 cm (B/T/H), Gewicht: 22,68 kg. Inkl. FireWire-Kabel, USB-WiFi-Adapter, PreSonus „Active Integration™“ Software-Suite ((Virtual StudioLive inkl. Smaart® System-Analyzer, StudioLive Remote, QMix™-AI – gratis im Apple App Store – zum Einstellen des Monitorsounds über iPhone® oder iPod® touch, Mitschnittsoftware „Capture 2 und „Studio One Artist“ ), rückwärtig vorbereitet für optionale Dante-, AVB- oder Thunderbolt-Karte.

PreSonus StudioLive AI – die nächste Generation!

2009 kam das erste Modell der bahnbrechenden StudioLive-Serie auf den Markt. Das „16.4.2“ überraschte auch Digitalpult-Skeptiker mit seinem revolutionären und schnell begreifbaren Bedienkonzept, bei dem intuitiv, unmittelbar und bei Bedarf auch während des Konzerts spontan ins Klanggeschehen eingegriffen werden kann.

Das immer noch unkopierte Fat-Channel-Konzept lässt das kleine LC-Display komplett außen vor. Während der eigentlichen Arbeit braucht man sich NIE mit Menüs oder gar Untermenüs zu befassen. Man hat stattdessen einen gigantischen Kanalzug direkt quer vor sich liegen, der ganz simpel für den jeweiligen Signalweg aktiviert werden kann – man muss lediglich den betreffenden „Select“-Hardware-Taster betätigen, um in Echtzeit den jeweilig gewählten Signalweg bearbeiten zu können. Und diese Select-Taster sind reichlich vorhanden, 57 Stück (!) nämlich: in jedem Eingangskanal, in jeder Subgruppe, in der Summe, in jedem Aux-Weg, in den Aux-Eingängen und in den Master-Sends zu den vier internen DSP-Effektgeräten.

Der quer über das Pult reichende Fat Channel des StudioLive 32.4.2AI bietet nicht weniger als 26 Hardware-Taster, 33 Encoder und 33 LED-Ketten. StudioLive-typisch sind alle eindeutig belegt und beschriftet. Genau wie bei einem Analogschlachtschiff hat man einen Phasenschalter, dazu ein regelbares Hochpassfilter, ein ausgewachsenes Noise Gate mit Key-Filter und Side Chain-Funktion, einen umfangreich einstellbaren Kompressor, einen schaltbaren Limiter mit regelbarer Threshold und einen vollparametrischen 4-Band-EQ zur Verfügung, nur muss man sich dafür nicht pro Eingang weit nach vorne beugen, sondern hat alles direkt vor sich – natürlich programmier-, speicher- und in andere Signalwege kopierbar, mit eigens dafür spendierten Hardware-Tastern, was genauso logisch wie zeitsparend zu bewerkstelligen ist. Für gelungene Fat-Channel-Einstellungen stehen 49 User-Speicher zur Verfügung, zusätzlich kann man unter weiteren 50, professionell programmierten und aussagekräftig benannten Presets wählen – ideal für Anfänger der Materie, aber auch interessant als Ausgangspunkt für Profis, wenn die Zeit mal knapp wird…

PreSonus StudioLive AI – die nächste Generation!

Was ist neu am StudioLive 32.4.2AI?

Das PreSonus 32.4.2AI hat nun nicht nur einfach 8 Eingangskanäle mehr als das bisherige Spitzenmodell, sondern bietet 17 zusätzliche Hardware-Taster – und damit neue Möglichkeiten mit extrem praktischen Features, die einem vor allen Dingen im Live-Betrieb zugute kommen. Schon allein der neue A/B-Taster des Fat Channel hätte einen Preis verdient! Was für eine geniale Idee: Man kann jetzt also für einen beliebigen Eingangskanal bzw. Signalweg ohne Aufwand gleich zwei Soundchecks machen und die Ergebnisse dann blitzschnell – auch während des Konzerts – aufrufen bzw. wechseln, sei es songbezogen, zu Vergleichszwecken oder wenn die betreffende Schallquelle wechselt, z.B. akustische Konzertgitarre zu Westerngitarre.

Außerdem gibt es einen alternativen Solo-Modus, den sogenannten „Radio-Modus“, bei dem sich jeweils nur ein Signalweg gleichzeitig isolieren lässt, was sehr praktisch für routinemäßiges Überprüfen ist. Die insgesamt 50 Solo-Taster arbeiten dann gegeneinander auslösend, genau wie bei alten Autoradios… Verwendet man hingegen den herkömmlichen Modus, lässt sich jetzt der Solo-Status aller isolierten Signalwege gleichzeitig aufheben, in dem man den TAP-Taster (ganz rechts, unter dem Display) gedrückt hält, während man einen der leuchtenden Solo-Taster betätigt.

Den bisherigen Pre/Post-Taster der Monitorwege – diese meist generelle Einstellung erfolgt jetzt menüseitig – hat PreSonus auf vielfachen Wunsch durch einen Mute-Taster ersetzt, womit sich der jeweilige Bühnenmonitor ohne viel Aufhebens stummschalten lässt, sei es pro Song oder pro Band.

Wenn man will, kann man das Noise Gate samt seines Key-Filters durch Betätigen weniger Taster auch per Side-Chain-Funktion nutzen, also einen bestimmten Eingangskanal von einem anderen Signalweg triggern lassen. Präzise erklärt wird das Ganze ab Seite 30 der deutschen Bedienungsanleitung, die Sie hier problemlos als PDF herunterladen können.

Fat Channel

Das zentrale Bedienfeld Fat Channel kann pro Signalweg gleich zweimal belegt werden...

Das zentrale Bedienfeld „Fat Channel“ kann pro Signalweg gleich zweimal belegt werden und mit dem – nur dafür zuständigen – Hardware-Taster „Alt“ lassen sich diese Alternativ-Einstellungen blitzschnell aufrufen bzw. wechseln. Beispiel: Akustikgitarrist mit Konzertgitarre und 12-saitiger Westerngitarre, ein Mikrofon, ein Eingangskanal und dann einfach zwei Soundchecks gemacht – erst mit Fat Channel „A“, danach mit Fat Channel „B“. Im Konzert hat man die Einstellung dann schneller gewechselt als der Gitarrist sein Instrument. Das gleiche gilt z.B. für drastisch unterschiedliche Snare- oder Bass-Drum-Sounds, die man songbezogen gezielt aufrufen kann.

Ideal ist das auch für Vergleichszwecke: Angenommen, Ihr Soundcheck steht, es klingt eigentlich ganz gut, aber mit der Betonung auf „eigentlich“. An der Bassdrum könnte man noch was machen, aber deshalb den ganzen Soundcheck riskieren? Viel Zeit hat man ja dann oft nicht mehr. Also einfach den „Alt“-Taster betätigt, einen komplett neuen Ansatz gewählt, vielleicht mehr Kompression, mehr „Kick“, und dann in Echtzeit hin und her schalten. Vergleichen – und entscheiden. Was besser klingt, wird genommen. Genial, oder?

Fader Recall

Nach wie vor kommen bewusst keine Motor-Fader zum Einsatz, aber: nach einem schnellen Szenen-Recall – z.B. zwischen zwei Songs während eines Gigs – ist die neue Pulteinstellung sofort aktiv und entscheidende Eingänge, wie etwa die Vocals oder die Sologitarre, hat man unmittelbar wieder in der Hand, wenn man mit dem betreffenden Fader den ursprünglich programmierten Wert „abholt“, also lediglich einmal die jeweilig gespeicherte Position minimal über- oder unterschreitet, die darüber liegende LED-Kette signalisiert einem dabei stets, was zu tun ist.

Effekte

Das 32.4.2AI hat jetzt satte vier interne DSP-Mastereffektgeräte: zwei für Reverbs und zwei für Delays – mit 50 hochwertigen, editierbaren Presets und weiteren 98 User-Speichern zum Ablegen eigener Effektprogrammierungen. Und dem Toningenieur stehen 16 (!) grafische 31-Band-EQs zur Verfügung, die schon vorgabeseitig in die Summe und in jeden der 14 Monitorwege eingeschleift sind und bei Bedarf lediglich aktiviert werden müssen. Mit den 32 Drehreglern lässt sich benötigte Kurve superbequem einstellen; gelungene Varianten können gespeichert, benannt und wieder aufgerufen werden.

Mute-Gruppen und Mix Scenes

Neu sind die 6 programmierbaren Mute-Gruppen sowie die 6 „Mix Scenes“-Schnellspeicher...

Neu sind die 6 programmierbaren Mute-Gruppen sowie die
6 „Mix Scenes“-Schnellspeicher. Letztere sind ideal,
wenn man am Abend eine Reihe von Bands mischt, die man
im Leben nicht mehr wiedersieht. Ohne offizielles
Ablegen einer Pultszene – samt Suchen eines freien
Speicherplatzes und Eingabe einer aussagefähigen
Benennung – kann man jetzt durch simples und
unmittelbares Betätigen zweier Taster den jeweiligen
Soundcheck speichern und später genauso schnell wieder
abrufen.

iPad®-Steuerung und Netzwerkbetrieb

Optional kann man die werksseitige FireWire-Karte in Zukunft auch gegen eine Dante-, AVB- oder Thunderbolt-Karte austauschen...

Dank beiliegendem WiFi-USB-Stick und entsprechender Buchse oberhalb des Displays lässt sich das PreSonus 32.4.2AI in kleineren Venues auch ohne angeschlossenen Rechner von einem iPad® aus fernsteuern. Für große Konzertorte bietet es sich allerdings an, den rückwärtigen Ethernet-Anschluss zu nutzen, um mit einem professionellen WLAN-Router ein stabiles und sicheres Netzwerk zum iPad® herzustellen. Optional kann man die werksseitige FireWire-Karte in Zukunft auch gegen eine Dante-, AVB- oder Thunderbolt-Karte austauschen. Die Dante-Karte von Audinate erlaubt die komplette Audio-Übertragung – z.B. zu den neuen DSP-gesteuerten Aktiv-PA-Systemen von PreSonus – über normale Netzwerkkabel, mit der Thunderbolt-Option erhält man die direkte und extrem schnelle Schnittstelle zu aktuellen MacBooks®.

QMix

QMix<br />
Sehr praktisch ist die Möglichkeit für Bühnenmusiker ...

Sehr praktisch ist die Möglichkeit für Bühnenmusiker – so Sie ihnen dann trauen –, sich per iPhone® oder iPod® touch und der entsprechenden Gratis-App den Monitorsound selbst einzustellen. Wer allerdings tatsächlich Zugriff von außen haben soll, und wenn, was genau dann jeweils regelbar ist, kann man menüseitig exakt festlegen bzw. limitieren, übrigens auch unter Vergabe von Passwörtern.

Software inklusive

Im Lieferumfang des „32.4.2AI“ befindet sich ein mächtiges Software-Paket: die PreSonus Active Integration™ Suite. „Virtual StudioLive“ dient zur bidirektionalen Bedienung und Verwaltung des Pultes, z.B. zum Archivieren und Aufrufen von Pult-Szenen. Mit den „Smaart® Analyzer“-Tools kann man seine Anlage (ein Messmikrofon wie das PreSonus PRM-1 vorausgesetzt) dank kinderleichter „Wizard“-Benutzerführung auch ohne größere Vorkenntnisse perfekt einrauschen. „StudioLive Remote 2“ erlaubt die direkte und umfassende Fernbedienung des Pultes von einem iPad® aus. „Capture 2.1“ schließlich, ist eine speziell für die StudioLive-Serie entwickelte, geniale Recording-Software, die extrem rechnerschonend „nur“ aufnimmt, dafür aber hochauflösend, sich mit dem Audio-Interface schon vorgabeseitig automatisch versteht (jegliche I/O-Konfiguration ist überflüssig), mit zwei simplen Klicks bereits alle 32 Spuren mitschneidet und außerdem einen 60-Sekunden-Vorabpuffer bietet, damit man im Notfall auch noch rückwirkend die Aufnahme eines genialen Takes starten kann! Capture speichert außerdem alle während der Aufnahme verwendeten Fat-Channel-Einstellungen als Effekt-Multipresets ab, die nach dem Exportieren der Audiodateien zur – ebenfalls beiliegenden – Vollversion von „Studio One Artist“ dort identisch gleich wieder zur Verfügung stehen!

Ausstattung des FatChannel im Detail

Phasenschalter 0°, 180°
Hochpassfilter regelbar von 24 Hz bis 1.000 Hz
Noisegate Attack, Threshold, Release, Range und Key-Filter regelbar, Key-Listen-Taster mit Side-Chain-Funktion, Expander-Umschalttaster, On/Off-Taster
Kompressor Threshold, Ratio, Attack, Release und Gain regelbar, Soft/Hard Knee schaltbar, Auto-Modus schaltbar, On/Off-Taster
Limiter Threshold regelbar, Ratio ∞:1
4-Band-EQ vollparametrisch, Shelf-Taster in den Seitenbändern, jedes Band individuell zu- und abschaltbar, Master-Bypass-Taster
Post EQ&Dyn-Taster Bestimmt bei Software-Aufnahmen, ob das Eingangssignal vor oder hinter dem Fat Channel an den Rechner ausgegeben wird.
Link-Stereo-Taster koppelt benachbarte Eingangskanäle, Subgruppen und Aux-Sends, um den Fat Channel für Stereosignale nur einmal einstellen zu müssen.
Pan L/R Panoramaregler mit quer liegender LED-Kette, bei gekoppelten Stereo-Kanälen (Link-Taster aktiviert) lässt sich damit genauso bequem wie präzise die Basisbreite einstellen.
Assign-Sektion Die Signale von Eingangskanälen, Subgruppen, Effekt-Returns und Aux-Inputs lassen sich mit diesen 5 Hardware-Tastern – auch gleichzeitig – auf jede der vier Mono-Subgruppen und die Stereosumme legen.
Alt-Taster Erlaubt alternative Fat-Channel-Einstellungen pro Signalweg, sei es zu Vergleichszwecken oder zum gezielten Aufrufen je nach Instrument, Song oder Songteil.
32 LED-Ketten Zeigen wahlweise Eingangspegel, Ausgangspegel, Gain Reduction oder Aux-Send-Pegel an. Bei aktiviertem Fat Channel arbeiten die LEDs entsprechend der jeweils nebenstehenden Skalierung, bei einem Scene-Recall helfen sie einem beim Abgleich der Faderpositionen. Die oberste LED einer jeden Kette fungiert immer – in jedem Modus – als Clipping-LED des betreffenden Kanals.
LED-Display Selected Channel Erlaubt alternative Fat-Channel-Einstellungen pro Signalweg, sei es zu Vergleichszwecken oder zum gezielten Aufrufen je nach Instrument, Song oder Songteil.
LED-Display Zeigt an, welcher Signalweg gerade per „Select“-Taster gewählt ist und im Fat Channel bearbeitet werden kann bzw. tatsächlich wird! Eine Anzeige, die man also immer gut im Auge haben sollte, um nicht aus Versehen einen bereits erfolgreich eingestellten Kanal ungewollt wieder zu verstellen.


Die Mastersektion

Rechts oben am Pult befindet sich die Mastersektion...

Rechts oben am Pult befindet sich die Mastersektion des StudioLive™ 32.4.2AI mit den typischen Quellenwahltastern für die Summe, mit der Talkback-Sektion, den 8 Master-LED-Ketten sowie einem kleinen LC-Display mit 10 Bedientastern und einem Value-Encoder. Oberhalb des Displays sind die Anschlüsse für den beiliegenden WLAN-Stick und eine (optionale) Pultleuchte mit BNC-Verbinder.

  • Talkback-Einheit mit Talk-Taster, Lautstärkeregler und 4 Routing-Tastern, mit denen man die Ansagen selektiv und gezielt über die Summe und/oder die Monitorwege (1-2, 3-8, 9-14) ausgeben kann.
  • 4 Taster zum Anwahl des gewünschten Anzeigemodus der Kanal-LED-Ketten
  • 2 Aux-Input-Regler (A/B), jeweils mit Select-Taster zum Einschleifen des Fat Channel
  • Solo-Regler mit PFL- und SIP-Taster („Solo-In-Place“-Modus, um den Solo-Bus auf die Hauptausgänge zu legen – sehr nützlich beim Soundcheck, aber während des Konzerts unbedingt zu vermeiden, deshalb muss man ihn auch eine Weile lang gedrückt halten, um den Modus zu aktivieren…)
  • Monitorsektion mit separaten Reglern für Kopfhörer und Regie sowie den drei Quellenwahltastern „Main“, „Tape-In“ und „D“ für die Rechnersumme
  • 8 LED-Ketten für Pegel und Gain-Reduction des jeweilig gewählten Kanals, den Ausgangspegel der 4 Subgruppen und den Main-Ausgangspegel (L/R)
  • GEQ-Taster zum unmittelbaren Aufrufen des Grafik-EQ-Menüs im LC-Display
  • LC-Display mit 11 Bedienelementen zum Verwalten der 80 Szenenspeicher, zum Programmieren der 4 Master-DSP-Effekte, zum Einstellen der Delay-Lines, zum Aktivieren der Grafik-EQs in den gewünschten Signalwegen, zum Speichern und Aufrufen von Grafik-EQ-Einstellungen, zum Sperren des Pultes, zum Einrichten des Drahtlosnetzwerks und für einige weitere Systemparameter.

Die Anschlüsse

Eingänge

  • 32x Mikrofon (XLR) mit einzeln schaltbarer 48-V-Phantomspeisung
  • 32x Line (Klinke, symmetrisch)
  • 32x Analog-Insert (TRS-Klinke)
  • 4x Aux-In (Klinke, symmetrisch, 2x L/R)
  • Tape L/R (Stereo-Cinch)
  • 1x Talkback-Mikrofon (XLR) mit 48-V-Phantomspeisung

Ausgänge

  • Summe L/R (2x XLR)
  • Summe L/R (2x Klinke, symmetrisch)
  • Monosumme (1x XLR, regelbar)
  • Control Room L/R (2x Klinke, symmetrisch, regelbar)
  • Subgruppen (4x Klinke, symmetrisch)
  • Monitorwege (10x Klinke, symmetrisch)
  • S/PDIF, koaxial, mit jedem Bus belegbar
  • 32 analoge Direktausgänge (4x D-Sub-25), Abgriff erfolgt hinter dem Preamp (Mic/Line-Regler), aber vor Insert und Fat Channel
  • Tape L/R (Stereo-Cinch)
  • 2x FireWire S800
  • 100 Base-T Ethernet-Anschluss
  • Kopfhörer (6,3-mm-Stereoklinke)

Aux-Wege(1-14)

  • Pre/Post, konfigurierbar im System-Menü
  • Solo-Taster
  • Mute-Taster
  • Select-Taster zum Einschleifen des Fat Channel
  • Mix-Taster: macht die 32 Fat Channel-Potis zu Kanal-Send-Reglern zu den Bühnenmonitoren bzw. den internen DSP-Effekten. Doppelt betätigt, kann man auch die Aux- und Tape-Inputs, die 4 internen Effekt-Returns, die FireWire-Summe vom Rechner und das Talkback-Mikrofon separat und wohldosiert auf die Monitore schicken.
  • Mix/Pan-Taster: ist nur belegt, wenn zwei Aux-Sends zuvor per Link-Taster zu einem Stereoweg gekoppelt wurden. Er macht die 32 Fat Channel-Regler zu Panpots, ideal für Stereo-In-Ear-Monitoring.
  • Master-Output-Regler pro Weg

XMAX-Vorverstärker

Das StudioLive™ 32.4.2AI verwendet die eigens von PreSonus entwickelten, ultra-rauscharmen XMAX-Preamps, welche auf drei Prinzipien beruhen:

  1. Hohe Spannung – XMAX-Vorverstärker arbeiten mit einer Versorgungsspannung von 30 Volt. Bei normalen Standard-Op-Amps sind dies in der Regel nur 10 bis 18 Volt. Die höhere Spannung resultiert in mehr Headroom, satteren Bässen, seidenen Höhen und einem insgesamt volleren Sound.
  2. Diskret aufgebaut – XMAX-Vorverstärker verwenden keinerlei Operationsverstärker (Op-Amps), nur Transistoren, Widerstände und Kondensatoren. Op-Amps sind oft verantwortlich für Signalfärbung, Rauschanteile und einen „harten“ Klang. Diskret aufgebaute Verstärker hingegen sind ultra-rauscharm und überzeugen durch ihren transparenten Klang.
  3. Class-A-Schaltung – Im sogenannten „Class-A-Modus“ ist die Schaltung immer in einem leitenden Zustand mit optimaler Spannungsversorgung. Dadurch werden Übernahmeverzerrungen vermieden und der Klang ist insgesamt „sauberer“ und musikalischer als bei Op-Amps, die im konventionellen Class-B- oder Class A/B-Modus arbeiten.

Integriertes FireWire-Audio-Interface

Über ein einziges FireWire-Kabel lassen sich bis zu 48 Signale gleichzeitig zum Rechner übertragen. Umgekehrt werden bis zu 26 Signale aus dem Rechner wieder ins Pult geführt – z.B. 24 Aufnahmespuren plus die Stereo-Summe.

  • 24-Bit/44,1/48 kHz
  • Digitalwandler mit 118 dB Dynamik
  • JetPLL™ Jitter-Reduktion
  • 48x34 Simultanübertragung
  • Alle Eingangssignale, die Subgruppen, die Aux-Wege und die Summe können gleichzeitig zum Rechner übertragen werden
  • Bei Bedarf können auch die Effekt-Sends, Effekt-Returns, das Tape-In-Signal, der Solo-Bus, das Talkback-Signal und der Monitor-Bus zum Rechner geroutet werden.

Eine stabile Synchronisation zwischen FireWire-Chipsatz und Computer ist für professionelle Anwendungen unverzichtbar. Das StudioLive™ 24.4.2 arbeitet mit JetPLL™-Jitter-Reduktion: eine patentierte Technologie, die hörbare Jitter-Artefakte praktisch vollständig eliminiert, Übersprechen deutlich reduziert und für eine glasklare Audioqualität sorgt. Die Synchronisierung erfolgt ultraschnell und gestaltet sich extrem robust und tolerant – zu jedem Digitalformat und über einen weiten Frequenzbereich. JetPLL™ sorgt für ein nahezu perfektes Clock-Verhalten, auch und gerade bei Audionetzwerken.

DAW-Software Studio One 3 Artist und “Studio Magic” Plugin-Suite – gratis!!

Einen super Mehrwert stellen die Gratisbeigaben dar, die bei jedem Audio-Interface und jedem Mixer von Presonus inkludiert sind. Unmittelbar nach Registrierung der Hardware kann man sich Studio One 3 Artist kostenlos herunterladen. Diese Weltklasse-DAW mit dem intuitiv schnellen Workflow und zusätzlich 6 GB an Samples und Loops kostet im Handel alleine schon 109 EUR.

Der Knaller ist die „Studio Magic“ Plugin-Suite! Hier erhält man astreine und speziell für die „Artist“ freigeschaltete VST-Plugins dazu: Mäag Audio EQ2, output Movement Rhythm Processor und Brainworx bx-opto – plus als Freeware den SPL Attacker, das Lexikon MPX-i Reverb und die VST-Klangerzeugung Arturia Analog Lab Lite mit 17 legendären Keyboards und 500 editierbaren Presets.


Studio Magic Plugin-Suite

  • Mäag Audio EQ2 Equalizer
  • output Movement Rhythm Processor
  • Brainworx bx-opto Kompressor
  • SPL Attacker Transient Shaper
  • Lexikon MPX-i Reverb
  • Klanghelm SDRR2 Tube Saturator
  • Arturia Analog Lab Lite Virtual Synthies und Keyboards

  • Technische Daten

    Mikrofonvorverstärker

    Eingänge XLR
    Frequenzgang Direktausgänge 20 Hz bis 40 kHz, ±0,5dBu
    Frequenzgang Hauptausgang 20 Hz bis 20 kHz, ±0,5dBu
    Eingangsimpedanz (symmetrisch) 1 KΩ
    THD Direktausgänge <0,007 %, +4dBu, 20-20kHz, Verstärkungsfaktor 1, ungewichtet
    THD Hauptausgang <0,005 %, +4dBu, 20-20kHz, Verstärkungsfaktor 1, ungewichtet
    Äquivalentes Eingangsrauschen Direktausgänge -125 dB, ungewichtet, -130 dB, A-gewichtet
    Rauschabstand Direktausgänge 105 dB
    Rauschabstand Hauptausgang 94 dB
    Gleichtaktunterdrückung 65 dB
    Regelbare Verstärkung -15 dB bis +65 dB (±1 dB)
    Maximaler Eingangspegel +22 dBU (Verstärkungsfaktor 1)
    Phantomspeisung +48 VDC, pro Eingangskanal separat zuschaltbar

    Line-Eingänge

    Typ ¼“-Klinke, mono, symmetrisch (TRS)
    Frequenzgang Direktausgänge 10 bis 40 kHz, 0/-0,5 dBu
    Frequenzgang Hauptausgang 20 bis 20 kHz, 0/-0,5 dBu
    Eingangsimpedanz 10 KΩ
    THD Direktausgänge <0,0007 %, +4 dBu, 20-20 kHz, Verstärkungsfaktor 1, ungewichtet
    THD Hauptausgang <0,005 %, +4 dBu, 20-20 kHz, Verstärkungsfaktor 1, ungewichtet
    Rauschabstand Direktausgänge -105 dB
    Rauschabstand Hauptausgang 94 dB
    Regelbare Verstärkung -20 dB bis +20 dB (±1 dB)
    Maximaler Eingangspegel (Verstärkungsfaktor 1) +22 dBu

    Tape-Eingänge

    Typ 2x Cinch, unsymmetrisch
    Nennpegel -10 dB

    Aux-Eingänge

    Typ ¼“-Klinke, mono, symmetrisch, 2 Stereopaare(A,B)
    Maximaler Eingangspegel +22 dBu

    Hauptausgänge

    Typ 2x XLR, 2x ¼“-Klinke, symmetrisch, 1x XLR, regelbar (mono)
    Nennpegel +24 dBu
    Impedanz 100 Ω

    Aux-Ausgänge

    Typ 14x ¼“-Klinke, symmetrisch
    Nennpegel +18 dBu
    Impedanz 100 Ω

    Subgruppen-Ausgänge

    Typ 4x ¼“-Klinke, symmetrisch
    Nennpegel +18 dBu
    Impedanz 100 Ω

    Tape-Ausgang

    Typ 2x Cinch, unsymmetrisch
    Nennpegel -10 dBu
    Impedanz 100 O

    Control-Room-Ausgang

    Typ 2x ¼“-Klinke symmetrisch
    Nennpegel +18 dBu
    Impedanz 100 Ω

    Übersprechen

    Eingang zu Ausgang -90 dBu
    Nachbarkanäle -87 dBu

    Noise Gate / Expander

    Threshold -84 dB bis 0 dB
    Absenkung Gate -84 dB bis 0 dB
    Attack 0,2 ms bis 500 ms
    Release 50 ms bis 2.000 ms
    Expander-Ratio 2:1
    Key-Filter Bandpass zweiten Grades, durchstimmbar von 40 Hz bis 16 kHz, Q= 0,7, mit Side-Chain-Funktion

    Limiter

    Threshold -56 dB bis 0 dB
    Ratio ∞:1
    Attack 20 ns
    Hold 10 ms
    Release 20 ms

    Kompressor

    Threshold -56 dB bis 0 dB
    Ratio 1:1 bis 14:1
    Attack 0,2 ms bis 150 ms
    Release 40 ms bis 1.000 ms
    Auto-Modus Attack= 10 ms, Release= 150 ms
    Kurven Hard/Soft-Knee, schaltbar

    EQ

    Typ Filter zweiter Ordnung, Shelf (Q = 0,55)
    Q-Faktor (Güte) 0,1 bis 4
    Low (Tiefpass oder Bandpass) 36 bis 465 Hz, ±15 dB
    Low Mid 90 Hz bis 1,2 kHz, ±15 dB
    High Mid 380 Hz bis 5 kHz, ±15 dB
    High (Hochpass oder Bandpass) 1,4 kHz bis 18 kHz, ±15 dB

    Grafik-EQ

    31-Band (Terzfilter) Aktivierbar für die Summe und alle 14 Aux-Wege
    Regelbare Verstärkung ±15 dB

    Digital Audio

    ADC-Dynamikbereich 118 dB (A-gewichtet, 48 kHz)
    DAC-Dynamikbereich 118 dB( A-gewichtet, 48 kHz)
    FireWire S800, 800 Mb/s
    Interne Signalverarbeitung 32 Bit, Fließkomma
    Sampling-Frequenz 44,1 kHz/48 kHz
    A/D/A-Wortbreite 24 Bit
    Nennpegel @ 0 dBFS 18 dBu @ 0 dBFS

    Clock

    Jitter <20 ps RMS (20 Hz bis 20 kHz)
    Jitterdämpfung >60 dB (1 ns In ≈ 1 ps Out)

    Stromversorgung

    Anschluss IEC-Kaltgerätekabel
    Spannung 100 bis 230 VAC, 50 bis 60 Hz
    Stromaufnahme (Dauerbetrieb) 200 W

    Gehäuse

    Tiefe 54,13 cm
    Breite 80,21 cm
    Höhe 54,13 cm
    Gewicht 22,68 kg


    Systemanforderungen

    Macintosh:

    MacOS X 10.7.5 oder neuer, Intel® Core™ Duo (Intel® Core™ 2 Duo, Intel® Core™ 3 oder besser empfohlen), Arbeitsspeicher 4 GB (mehr empfohlen)

    Windows:

    Windows 7 (x64/x86 SP1), Windows 8 (x64/x86), Intel® Core™ Duo oder AMD Athlon™ X2 (Intel® Core™ 2 Duo, AMD Athlon™ X4 oder besser empfohlen), Arbeitsspeicher 4 GB (mehr empfohlen)


    Optionales Zubehör

    Produktbild Multicore, symmetrisch von Hosa

    HOSA - Multicore Kabel, 8-Kanal, DB25 auf 6,3mm TRS in 5 verschiedene Längen

    • DTP-802 2m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 51,00 €
    • DTP-803 3m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 59,00 €
    • DTP-804 4m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 69,00 €
    • DTP-805 5m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 79,00 €
    • DTP-807 7m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 99,00 €

    Produktbild Multicore, symmetrisch von Hosa

    HOSA - Multicore Kabel, 8-Kanal, DB25 auf XLR in 4 verschiedene Längen

    • DTM-803 3m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 61,00 €
    • DTM-804 4m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 65,00 €
    • DTM-805 5m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 71,00 €
    • DTM-807 7m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 85,00 €

    Produktbild S/PDIF-Koaxialkabel

    HOSA - DRA - S/PDIF-Koaxialkabel in 5 verschiedenen Längen

    • DRA-501 - 1m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 8,50 €
    • DRA-502 - 2m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 10,50 €
    • DRA-503 - 3m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 12,50 €
    • DRA-504 - 4m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 14,50 €
    • DRA-505 - 5m
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 18,50 €

    Produktbild LED Schwanenhalslampe

    HOSA - BNC LED-Schwanenhalslampe in 2 verschiedenen Längen

    • LTE-503BNC 38cm
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 35,70 €
    • LTE-519BNC 45cm
      Unverbindliche Preisempfehlung inkl. 19% MwSt.: 49,70 €